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Beratungsassistent zur systematischen Evaluation von Post-COVID Syndromen

Allein 2020 bis 2022 registrierte das RKI in Deutschland über 37 Millionen labordiagnostisch bestätigte COVID-19-Infektionen1. Laut RKI entwickeln 10–15 % der Infizierten Beschwerden, die auch nach 12 Wochen anhalten2 — insgesamt geht man von über 1,4 Millionen Menschen mit Long-COVID oder ME/CFS in Deutschland aus3.

Allein bei der gesetzlichen Unfallversicherung wurden seit Pandemiebeginn über 549.000 Verdachtsanzeigen auf eine berufsbedingte COVID-19-Erkrankung (BK 3101) gemeldet, rund 371.000 davon bis Ende 2025 als Berufskrankheit anerkannt4 — rund 80 % davon bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)5.

Demgegenüber wurden 2024 und 2025 jeweils nur eine mittlere dreistellige Anzahl an neuen BK-Renten bewilligt6 — die BGW selbst weist auf eine begrenzte Zahl unabhängiger, fachlich versierter Gutachter:innen hin7.

1 Robert Koch-Institut. FAQ zur COVID-19-Pandemie [Internet]. Berlin: RKI; [Zahl für 2020–2022]. Verfügbar unter: rki.de. — 2 Nübel J, Beyer AK, Kümpel L, et al. Long COVID in adults – a current review. J Health Monit. 2026;11:02. doi:10.25646/13622. — 3 Daniell J, Brand J, Paessler D, et al. The rising cost of Long COVID and ME/CFS in Germany: 2026 update. ME/CFS Research Foundation & Risklayer; April 2026. — 4 Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV). Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle im Zusammenhang mit Covid-19 [Internet]. Berlin: DGUV; Stand 02.03.2026 (Zahlen bis 31.12.2025). Verfügbar unter: dguv.de. — 5 Dulon M, Stranzinger J, Wendeler D, Nienhaus A. Berufsbedingte Infektionskrankheiten bei Beschäftigten im Gesundheitsdienst 2023: Routinedaten der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege. Zbl Arbeitsmed. 2025;75:211–221. doi:10.1007/s40664-025-00579-y. — 6 Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Jahresbericht 2025, Tabellenanhang „Auf einen Blick“ [Internet]. Hamburg: BGW; 2025. Verfügbar unter: bgw-online.de. — 7 BGW. 5 Jahre Covid-19-Pandemie: Rückblick, Situation, Ausblick [Internet]. Hamburg: BGW; 2025. Verfügbar unter: bgw-online.de.

Hier setzt BASTET an: ein KI-gestütztes, quellenbasiertes Hilfsmittel für Betroffene und Entscheidungsträger:innen gleichermaßen — um Post-COVID-/ME-CFS-Symptome zu erkennen, einzuordnen und nach den Maßstäben der gesetzlichen Unfallversicherung mit bestehenden MdE- und GdB-Entscheidungen abzugleichen.

Der Name steht für „Beratungsassistent zur systematischen Evaluation von Post-COVID Syndromen" — benannt nach der altägyptischen Katzengöttin Bastet, Beschützerin von Frauen, Kindern und Familie vor Krankheit und Unheil. Unter den beruflich anerkannten Fällen sind rund 80 % der Betroffenen Frauen8, da beruflich bedingte Infektionen überproportional Beschäftigte in Pflege- und Care-Berufen treffen.

8 Schneider S. COVID-19 als Berufskrankheit – Update 2022. DGUV Forum. 2023;(9). Verfügbar unter: forum.dguv.de.

BASTET besteht aus zwei Teilen: einem einfachen Fragenkatalog zum Anklicken und einem kurzen Dialog mit der BASTET-KI in eigenen Worten. Stichpunkte reichen — je mehr Sie schildern, desto genauer die Einschätzung. Um die BASTET-KI vor Bot-Angriffen und vor Missbrauch zu schützen, nutzen wir für den Zugang zur BASTET-KI das SELF-Protokoll, über welches sich Nutzer:innen kostenlos und anonym via ZK-Technologie als Menschen authentifizieren können. Für den 1. Teil ist keine SELF-Authentifizierung notwendig, auch dieser führt bereits zu einer relativ detaillierten Einschätzung.

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